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Adventure Trekking in Himalaya
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Warum nicht mal nach Nepal in den Himalaya ?

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- mein letzter Helambu Trek
- meine Trekkingerfahrungen

Eva Kruger
Walter-Hesselbach-Str. 116
60389 Frankfurt, Germany
e-mail: nepaltouren@web.de

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Mein letzter Trek in Helambu

Helambu TrekAber nun zu Helambu, nur ein kurzes Trekking von 8 Tagen, wie gesagt Lodgetrekking (die Hohenangaben sind “circa”, jede Landkarte weist andere Hohen aus). Die Zeitangaben sind Gehzeiten inklusive kleiner Pausen.

1. Tag
Busfahrt von Kathmandu (1300 m) nach Sundarijal (1379 m). Nach ca. 1 Stunde, meist uber steile Treppen, erreichen wir den Eingang zum Shivapuri Nationalpark. Durch Wald, Terrassenfelder und kleine Dorfer gelangen wir nach 1 ½ Stunden nach Mulkharka (1894 m), wo wir in der einzigen, einfachen Lodge ein einfaches Mittagessen einnehmen und uns fur den weiteren Aufstieg wappnen. Durch Wald und Almgebiete geht es steil hinauf, später steil bergab. Wir passieren den Bergsattel Buriang Bhanjyang (2438 m) und erreichen unser Tagesziel Chisopani (2223 m) nach weiteren 3 Stunden.

14 km, hoch 1100 m, runter 320 m, 6 Stunden

2. Tag
Normalerweise hat man von Chisopani eine wunderbare Sicht auf den Ganesh-, Gosaikunda-, Langtang-, Rolwaling-Himal, aber leider, leider Wolken.

Von Chisopani geht es 1 ½ Stunden steil bergab durch Wald nach Pati Bhanjyang (1850m). Wir treffen einen dort ansässigen Sadhu (hinduistischer Wandermonch), der einen kleinen Shiva-Tempel pflegt und uns dieses Heiligtum stolz zeigt. Shiva ist einer der Hauptgotter im Hinduismus (Brahma = Erschaffer, Vishnu = Erhalter, Shiva = Zerstorer im Sinne von Erneuerung).

Der weitere Weg ist bequem flach, dann aber wieder steil durch Felder und Dorfer und fuhrt uns nach 3 Stunden nach Chipling, unserem Lunchplatz in einer Lodge (2000 m). Dann geht es steil hoch nach Jogini Danda (2500 m), 1 ½ Stunden. Auf dem Weg konnen wir nach buddhistischer Tradition im Uhrzeigersinn (parikrama) einen Stupa (buddhistischer Tempel) umrunden. Das bringt gutes Karma furs nächste Leben.

Ein mehr oder weniger gemutlicher Abstieg durch Wald, Felder, Dorfer bringt uns nach 1 ½ Stunden zu unserem heutigen Ziel Gol Bhanjyang, 2159 m, wo wir in einer einfachen Lodge zu Abend essen und ubernachten.

800 m hoch, 850 m runter, 7 ½ Stunden

3. Tag
Der heutige Tag fuhrt uns steil hoch nach Kutumsang, 2450 m. Wir machen Rast bei einem kleinen traditionellen Teehaus (bhatti) und haben das Gluck, die Bergketten wolkenfrei bewundern zu konnen, 2 ½ Stunden.

Wieder steil hoch durch Wald und Rhododendron. Dann wird es endlich mal flacher. Wir sind 5 Stunden unterwegs. Kurz vor Manginkot auf einem kleinen Pass (Panghudanda, 3300 m), auf dem wir nach einer ½ Stunde stehen, machen wir in unserer Tagesziel-Lodge Halt und wärmen uns am Feuer im dining room.

1340 m hoch, 200 m runter, 8 Stunden

4. Tag
Unser ursprunglicher Trekkingendpunkt sollte eigentlich Melamchi Bazar sein. Aber meinem Freund geht es nicht so gut, er ist nicht nur erkältet, sondern hat auch Rucken- und Magenprobleme. So beschliessen wir, nicht den Weg weiter nach Melamchi Bazar zu gehen, sondern denselben Weg zuruck nach Chisopani und dann nach Nagarkot. So eine Touränderung ist kein Problem, besonders wenn es nur 2 Teilnehmer sind, die sich einigen konnen. Wir wollen nur noch Halbtagesetappen machen, so ist der Ruckweg auch fur einen angeschlagenen Trekker machbar.

Wir gehen also steil hinunter wieder nach Kutumsang, 2450 m.

50 m hoch, 800 m runter, 3 ½ Stunden

5. Tag
Zuerst geht es in 1 Stunde wieder zu dem kleinen Teehaus mit der schonen Aussicht. Hoch und runter kommen wir nach 1 Stunde wieder nach Gol Bhanjyang (2159 m) und uber einen kleinen Sattel steil runter nach 3 ½ Stunden nach Chipling (2000 m).

500 m hoch, 740 m runter, 5 ½ Stunden

6. Tag
Nach 1 Stunde Tee-Stop, dann passierern wir nach 1 weiteren Stunde wieder Pati Bhanjyang (1850 m), wo wir unserem Sadhu und seinem Tempel wieder einen Besuch abstatten und eine Opfergabe (prasad) hinterlassen. Nach 3 Stunden landen wir im bekannten Chisopani (2223 m).

460 m hoch, 500 m runter, 5 Stunden

7. Tag
Auf einem einfachen Weg, der mal eine Strasse werden soll, gelangen wir nach Jhule, 2124 m, wir haben die Hälfte des Weges nach Nagarkot hinter uns. Nach 4 ½ Stunden sind wir also in Jhule und lassen uns in einer gemutlichen Lodge verwohnen.

Mit den Wegen, die mal Strassen werden sollen, ist es so ein Problem. Trekker wollen nicht von Bussen und Motorrädern begleitet werden. Die Lodges, die Träger verlieren aber auch ihr business, wenn Busse zur Verfugung stehen. Andererseits ist es für die lokale Bevölkerung wichtig, z. B. Gemuse, Milch zum nächsten Marktplatz transportiert zu bekommen, wo sie ihre Waren verkaufen konnen. Letztlich unlosbar, weil es eben auch genug Touristen gibt, die nur wegen ein paar Fotos die schonsten Aussichtspunkte erreichen wollen, aber bitte nicht zu Fuss!

280 m hoch, 330 m runter, 4 ½ Stunden

8. Tag
Wieder nur 4 ½ Stunden, und wir sind in Nagarkot (2175 m), unserem Endziel dieses Trekkings. Nach dem Mittagessen steigen wir dort in den Bus, und zuruck geht es nach Kathmandu.

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